Archiv für Juni 2007

Der Eifeltourismus

Montag, 18. Juni 2007

Die Eifel ist Heimat einer noch unberührten Natur, eindrucksvoller Wälder und Berglandschaften, grüner Wiesen aber auch idyllischer kleiner Dörfer und reizvoller Städte. So erklärt es sich, dass hier alljährlich zahlreiche Inland- und Auslandstouristen ihren Wochenend- oder Langzeiturlaub verbringen. Die vielleicht interessanteste Art, die Eifel zu erkunden, ist ein Wanderurlaub auf dem Pferd. Es gibt mehrere Anbieter, die so einen Urlaub gerne für die Touristen ermöglichen. Der Tourist kann sogar eine eigene Route auswählen oder es zusammen mit dem Anbieter planen. Das ausgedehnte Grünland eignet sich ausgezeichnet zum Reiten, so kann man hier einen Aktivurlaub der besonderen Art verbringen. Zahlreiche Seen und Flüsse gibt es in der Eifellandschaft auch. Freizeitbäder wie das Aquana Euregio Freizeitbad oder das Cadscade Freizeitbad mit Saunalandschaft ermöglichen, dass Badespaß auch bei schlechtem Wetter garantiert ist. Wenn die Sonne scheint, stehen die Freibäder Diana, Einruhr, Abenden und Enztal zur Auswahl. In der Eifel findet man die leckersten Lokalspezialitäten in Bistros und Gasthöfen, neben denen meist auch bequeme und preisgünstige Ferienunterkünfte zu finden sind. Wenn man eher die Kulturlandschaft Eifel kennen lernen möchte, dann sind die zahlreiche Burgen und Schlösser einen Besuch wert.

Historische Daten über die Eifel

Montag, 18. Juni 2007

Die Eifel, das Mittelgebirge im Westen Deutschlands, blickt auf eine 100.000 Jahre alte Geschichte zurück, als Neandertaler diese Gegend bewohnten. Etwa 30.000 vor Chr. haben dann in der Eifelgegend Cro-Magnon-Menschen gesiedelt, diesen folgten Jäger und Sammler. Als aber ungefähr 12.000 v. C. die Eiszeit endete, veränderte sich auch die Klima radikal. Während der Steinzeit erfanden die Eifelbewohner die Axt und bauten hier eine neue Zivilisation aus. Die größten Städte entstanden in der Eifelregion während der Zeit der römischen Besetzung und somit ist das römische Erbe in der Region groß. Besonders ist das in Trier zu bemerken. Dieses entstand im Jahre 12 v. Chr., 50 Jahre später fand hier ein Aufstand gegen die Romanisierung statt. Diese Herrschaft dauerte bis zum Eindrang der Germanen 353 n. Chr. Der endgültige Niedergang der Römer erfolgte aber erst im 5. Jahrhundert mit der Frankenzeit. Die Franken waren meist Krieger und Bauern, die sich mit der einheimischen Bevölkerung vermischten. Im Mittelalter wurde die Eifel zu dem, was sie heute ist, zu einem Land der Burgen und Schlösser. Wirtschaftlich gab es aber auch einen Niedergang. Die wirtschaftliche Lage wurde in der Neuzeit durch den 30 Jährigen Krieg noch verschlimmert. Erst nach der Wende kam es zu einer seit dem andauernden Blütezeit der Region.