Ich unterrichte Geographie in der siebten Klasse eines Gymnasiums und habe neben der Theorie immer großen Akzent auf die Praxis gelegt. Ich möchte, dass die Kinder selber die Naturschönheiten beobachten. Denn anhand solcher Erfahrungen wird das gelernte Material verfestigt und wenn man Wissen mit Erleben verknüpft, vergisst man es nicht so leicht. Deshalb unternehme ich oft Klassenfahrten mit meinen Schülern. Letztens besuchten wir die Eifel. Ich wollte, dass die Kinder vor allem den Beilstein zu Gesicht bekommen, deshalb planten wir unseren ganzen Ausflug um die Gegend von Hillesheim. Beim Beilstein erklärte ich den Kindern, dass sie sich jetzt einen 500.000 Jahre alten Stein anschauen, der öfter schon von Lava durchdrungen wurde. Vom Beilstein machten wir uns auf dem Weg zum Ditschbachtal. Das Ditschbachtal entstand durch den Kontakt zwischen "junger" Basaltlava und "altem" Sandstein. Es folgte auf unserem Ausflugsplan der Eiskeller. Dieser Hohlraum entstand Ende des 19. Jahrhunderts in den Gesteinsschichten der Buntsandsteinzeit und wurde als Schutzkeller benutzt. Heute ist es eine bedeutende Touristenattraktion der Eifel. Als letztes schauten wir uns den Lühwald-Vulkan an. Man kann auf dem Lühwald-Vulkan mehrere Ausbruchphasen erkennen, es wird hier sogar die sog. Spalteneruption deutlich. Die Kinder fanden diesen Vulkan besonders interessant.